„Das Wiener Kaffeehaus ist tot“ 01.07.2026

Die Wiedereröffnung des traditionsreichen Wiener Kaffeehauses Café Bräunerhof sorgte für Aufsehen und Protest. Bei der Feierlichkeiten am Mittwoch trat ein als Kaiser verkleideter Mann mit einer Klobürste als Zepter auf und dirigierte eine improvisierte Band. Gleichzeitig fand eine von außen gesteuerte Performance statt, die als Kritik an der Kommerzialisierung und dem Wegfall traditioneller Elemente wie der alten Belegschaft, der Einführung von Kartenzahlung und dem Ende des Fotoverbots interpretiert wurde. Eine kleine Demonstration mit Spruchbändern auf Esperanto, die nach der "letzten echten Kneipe" fragte, trug zur Verwirrung und zum Protest bei, während die Polizei kurzzeitig eingriff, die Aktion jedoch offenbar genehmigt war.

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