DAV warnt vor Bettwanzen: Immer mehr Alpenhütten betroffen – „Können einem das Leben vermiesen“ 05.06.2026

Der Deutsche Alpenverein (DAV) warnt vor einer zunehmenden Ausbreitung von Bettwanzen in Alpenhütten, wobei jährlich etwa fünfzehn bis zwanzig Hütten betroffen sind, mit steigender Tendenz. Diese Schädlinge werden von Wanderern im Gepäck eingeschleppt und können unangenehme, juckende Stiche und allergische Reaktionen hervorrufen, obwohl sie keine Krankheiten übertragen. Ein Wanzenexperte erklärt, dass die Ausbreitung nicht durch den Klimawandel, sondern durch die Lebensweise der Wanzen in menschlichen Behausungen bedingt ist. Der DAV rät zu präventiven Maßnahmen wie der gründlichen Kontrolle von Gepäck, der Verwendung verschließbarer Beutel und dem Waschen von Kleidung bei mindestens 40, idealerweise 60 Grad Celsius, sowie der Behandlung nicht waschbarer Gegenstände durch Kälte oder Hitze.














