Deepfake-Vorwurf: Babler lässt jetzt FPÖ abblitzen 24.06.2026

Die FPÖ hat mit einer 24-teiligen parlamentarischen Anfrage versucht, die Echtheit eines Englisch-Videos von Vizekanzler Andreas Babler zu hinterfragen. Der Abgeordnete Wendelin Mölzer vermutete den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Manipulation von Bild oder Stimme. Babler ließ die FPÖ nun offiziell abblitzen: In seiner Anfragebeantwortung betonte er, dass weder sein Ministerium noch öffentliche Mittel in die Produktion des Videos geflossen seien – die SPÖ habe die Kosten getragen. Zudem stellte Babler klar, dass lediglich eine technische Tonbearbeitung zur Reduktion von Hall vorgenommen wurde. Ein KI-Einsatz sei nicht erfolgt. Der Vorwurf war bereits im April von einem User auf X aufgestellt worden, der nach einer Klagsdrohung Bablers seinen Tweet löschte. Trotz dieses Dementis verfolgte Mölzer die Sache weiter, doch das parlamentarische Fragerecht umfasst solche privaten Parteivideos nicht. Babler betont, dass er in keiner seiner Funktionen Videos mit KI-Manipulation erstellen ließ.














