Deepfakes, Voyeurismus, Stalking-Apps: Merz-Regierung will Täter digitaler Gewalt härter bestrafen 21.03.2026

Die deutsche Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz plant, härtere Strafen für Täter digitaler Gewalt einzuführen, um die bestehenden Lücken im Recht zu schließen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) treibt einen Gesetzentwurf voran, der das Herstellen und Verbreiten von pornografischen Deepfakes unter Strafe stellen soll. Dieser Schritt erfolgt nach Bekanntwerden des Falls Collien Fernandes, die schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner erhebt. Deutschland hinkt in diesem Bereich hinter anderen europäischen Ländern wie Spanien hinterher, das bereits umfassendere Gesetze zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und digitale Gewalt hat. Geplant sind Haftstrafen von bis zu zwei Jahren für die Verbreitung gefälschter Pornos und heimliche Überwachung, sowie die Sperrung von Accounts und die Speicherung von IP-Adressen.














