Grönland-KonfliktDänemark glaubt trotz «roter Linien» an Einigung mit USA 07.02.2026

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen zeigt sich optimistisch bezüglich einer Einigung mit den USA im Grönland-Konflikt, trotz anfänglicher Drohungen von US-Präsident Donald Trump zur Annexion der Arktisinsel. Dänemark und Grönland haben wiederholt betont, dass jede Lösung die territoriale Integrität und Selbstbestimmung Grönlands respektieren muss, was Dänemark als "rote Linien" bezeichnet. Nach Beginn diplomatischer Gespräche in der grönländischen Hauptstadt Nuuk sieht Rasmussen dies als positives Zeichen für eine mögliche Einigung. Die grönländische Ministerin für äußere Angelegenheiten, Vivian Motzfeldt, merkte jedoch an, dass man noch nicht am Ziel sei und der Weg lang sei. Parallel dazu trafen sich Motzfeldt und Rasmussen mit ihrer kanadischen Amtskollegin Anita Anand, nachdem Kanada und Frankreich Konsulate in Grönland eröffnet hatten, was Rasmussen als Stärkung der Zusammenarbeit begrüßte.














