Der Bundesrat will 2,3 Milliarden Franken für Kraftwerke bezahlen, die im Idealfall gar nie laufen 12.06.2026

Der Bundesrat plant den Bau von vier neuen Reservekraftwerken, um eine Stromknappheit in der Schweiz zu verhindern. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 2,3 Milliarden Franken, die über 17 Jahre von den Stromkonsumenten getragen werden sollen, was zu einer jährlichen Mehrbelastung von etwa 10 Franken pro Haushalt führt. Diese Anlagen sollen ab 2030 bis 2045 zur Verfügung stehen und dienen als Versicherung gegen potenzielle wirtschaftliche Schäden von bis zu 84 Milliarden Franken bei einer Stromunterversorgung. Die Pläne sind umstritten; Umweltschutzorganisationen und einige Politiker kritisieren die hohen Kosten und schlagen stattdessen die verstärkte Nutzung von Verbrauchsreserven vor, während andere die Notwendigkeit von Gaskraftwerken angesichts des Ausstiegs aus Kern- und Wasserkraft betonen.














