Der Druck steigt 08.03.2026

Die Automobilzulieferindustrie in Baden-Württemberg, insbesondere das Unternehmen Progress-Werk Oberkirch (PWO) in Oberkirch, steht vor erheblichen Herausforderungen. Trotz profitabler internationaler Standorte kämpft der Stammsitz mit Verlusten, was zu Stellenabbau und einer Betriebsvereinbarung führte, die Arbeitszeit und Löhne um 7,63 Prozent senkt, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Die Krise bedroht bis 2030 bis zu 66.000 Arbeitsplätze in der Branche des Bundeslandes. Sowohl Unternehmensvertreter als auch lokale Politiker wie Oberbürgermeister Gregor Bühler fordern dringend Reformen, darunter längere Arbeitszeiten, niedrigere Unternehmenssteuern und einen Ausbau der Stromnetze, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Industriestandorts zu sichern und eine Abwanderung von Produktion ins Ausland zu verhindern.














