Der Geistesblitz der Ursula von der Leyen 19.03.2026

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete den deutschen Atomausstieg 15 Jahre nach Fukushima als strategischen Fehler, eine späte, aber korrekte Einsicht, die jedoch keine konkreten Folgen hat. Der Autor kritisiert, dass diese Aussage, obwohl sie die Meinung vieler widerspiegelt, keine Änderung der deutschen Energiepolitik bewirkt. Er argumentiert, dass Deutschland trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Abschaltung von Kohlekraftwerken auf Kernenergie angewiesen bleiben wird, um den steigenden Stromverbrauch, bedingt durch Elektromobilität, Wärmepumpen und KI-Rechenzentren, zu decken. Die aktuelle Abhängigkeit von Gaskraftwerken sei keine nachhaltige Lösung, da diese CO2 emittieren. Während Nachbarländer neue Kernkraftwerke bauen, verharrt Deutschland in seiner Haltung, was von der Leyens Aussage als strategisch bedeutsam, aber politisch folgenlos erscheinen lässt.















