Der Kulturstaatsminister hört die Kritik. Und schweigt. 20.03.2026

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht im Bundestag wegen der Streichung von drei Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis unter scharfer Kritik. Während die Opposition, insbesondere Die Linke, seinen Rücktritt fordert und ihm mangelnde Transparenz vorwirft, verteidigt die Union den parteilosen Minister und betont die Notwendigkeit, Steuergelder nicht zur Unterstützung von Extremismus einzusetzen. Die SPD äußert Bedenken hinsichtlich der Auswahlkriterien und der Quote der überprüften Buchhandlungen, während die AfD eine Ausweitung der Überprüfungen fordert. Weimer selbst schwieg während der Debatte, obwohl er die Gelegenheit gehabt hätte, seine Position zu erläutern. Die Krise hat zur Absage der Preisverleihung geführt und stellt die Bundeskulturförderung in Frage.















