Der nächste Handelsschock 12.03.2026

Die globale Wirtschaft steht vor einem neuen Handelsschock, ausgelöst durch die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus nach Angriffen auf das iranische Regime. Diese Engstelle, durch die täglich rund 20 Millionen Barrel Öl transportiert werden, ist für etwa ein Fünftel des globalen Ölhandels unerlässlich. Die Sperrung führt bereits zu stark steigenden Öl- und LNG-Preisen, was sich auf die Benzinpreise in Deutschland und die Lebensmittelkosten auswirkt. Experten warnen vor einem weiteren Preisschock, insbesondere bei Lebensmitteln, da die Agrarwirtschaft energieintensiv ist und Transportkosten steigen. Die Verletzlichkeit globaler Lieferketten wird auch durch die Angriffe auf Handelsschiffe im Bab-al-Mandab und die Blockade des Suezkanals im Jahr 2021 verdeutlicht. Eine Eskalation in der Taiwanstraße, wo wichtige Halbleiter produziert werden, hätte verheerende Folgen für die Weltwirtschaft.














