Der Plan von Ajatollah Ali Chamenei für den Machterhalt nach seinem Tod 01.03.2026

Nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem geistlichen Oberhaupt des Iran, ist das Land mit einem komplexen Machtvakuum konfrontiert, das durch die von ihm geschaffene Nachfolgeregelung erschwert wird. Berichte über seinen Tod, der von Staatsmedien bestätigt wurde, lösten auf den Straßen Teherans Jubel aus, während die Tötung mehrerer Kommandeure der Revolutionsgarden und Streitkräfte die Stabilität des Klerikerregimes grundlegend infrage stellt. Chameneis Nachfolge soll durch den Expertenrat bestimmt werden, doch potenzielle Kandidaten wie sein Sohn Mojtaba oder Hassan Chomeini, der Enkel des Revolutionsgründers, sind umstritten. Ein Dreiergremium aus Präsident, Justizchef und einem Wächterratsmitglied soll die Amtsgeschäfte vorübergehend übernehmen, doch die Marginalisierung von Moderaten in den Klerikerräten deutet auf eine Stärkung der Hardliner und der Revolutionsgarden hin. Die jüngsten Angriffe Israels und der USA, bei denen auch hochrangige Militärs wie Ali Shamkhani und Mohammad Pakpur getötet wurden, haben die Unsicherheit über die zukünftige Machtstruktur im Iran weiter verschärft.














