Der Weltmeister geht zum Brett des jungen Deutschen, um dessen Eröffnungen zu studieren 07.04.2026

Beim „grenke Freestyle Chess Open“ in Karlsruhe, dem größten Schachturnier der Welt, trafen die Schachgrößen Magnus Carlsen und Hans Niemann aufeinander, deren Rivalität durch angebliche Betrugsvorwürfe und eine Netflix-Dokumentation angeheizt wurde. Freestyle-Schach, auch Schach960 genannt, zeichnet sich durch zufällige Startaufstellungen aus und erfordert Kreativität statt auswendig gelernter Eröffnungen. Während Carlsen und Niemann ihre Partien bestritten, zog das deutsche Schachtalent Vincent Keymer, der jüngste deutsche Großmeister aller Zeiten, beide Rivalen aus und gewann das Turnier nach sechs Siegen und drei Unentschieden, was ihm 60.000 Euro Preisgeld und einen Platz bei den Freestyle-Weltmeisterschaften sicherte.

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