Berlin erlebte im Januar den kältesten Monat seit 16 Jahren, mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1,9 Grad Celsius, fast drei Grad unter dem Klimamittel von 1991-2020. An 29 Tagen lag die Temperatur unter dem Gefrierpunkt, und 13 davon waren sogenannte Eistage. Zusätzlich war der Januar mit nur 21,5 Litern Niederschlag pro Quadratmeter ungewöhnlich trocken, was zu einem Niederschlagsdefizit von 500-600 Litern über die letzten fünf bis sieben Jahre führt. Meteorologe Jörg Riemann warnt vor den Folgen für die Umwelt, wie durchgefrorene Böden und potenzielle Insektenbrutstätten im Frühjahr. Ein Schneefall- und Eisregengebiet wird für Donnerstagmorgen erwartet, gefolgt von einer spürbaren Milderung ab Mitte Februar.