Deutsch-französisches Projekt Neue Gespräche über Luftkampfsystem FCAS 24.04.2026

Die Gespräche über das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS, das ab den 2040er Jahren einsatzfähig sein soll, werden auf Initiative von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fortgesetzt, nachdem sie wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beteiligten Konzernen Dassault und Airbus Deutschland ins Stocken geraten waren. Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berieten in Nikosia am Rande des EU-Gipfels über das weitere Vorgehen, und die Verteidigungsministerien beider Länder wurden beauftragt, weitere Treffen vorzubereiten, die sich nicht nur mit dem "Kampfjet der Zukunft", sondern auch mit Drohnen und neuen Kommunikationssystemen befassen sollen. Eine Entscheidung über das milliardenschwere Projekt, an dem auch Spanien beteiligt werden soll, wurde bereits mehrfach verschoben, und ein Scheitern wäre ein herber Rückschlag für die europäische Rüstungszusammenarbeit und die deutsch-französischen Beziehungen. Parallel dazu diskutierten die Staats- und Regierungschefs über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt ab 2028 und die Rückzahlung von Corona-Schulden, wobei Merz einen höheren Haushalt und neue Gemeinschaftsschulden ablehnte und stattdessen eine Prioritätensetzung und Ausgabenkürzungen forderte.













