Die Deutsch-Israelische Gesellschaft äußert Besorgnis über die zunehmende Gewalt von Siedlern im Westjordanland gegen Palästinenser und kritisiert, dass die israelischen Sicherheitsbehörden nicht genug tun, um diesen Rassisten Einhalt zu gebieten. Der Vorsitzende Volker Beck bezeichnete diese Gewalt als nicht durch palästinensischen Terror zu rechtfertigen und betonte die Notwendigkeit, dass Israel als demokratischer Rechtsstaat sein Gewaltmonopol durchsetzt. Gleichzeitig warf Beck Amnesty International eine „Verteufelungsstrategie“ und eine systematische Anwendung von zweierlei Maßstäben gegen Israel vor, da die Organisation Begriffe wie „Apartheid“ und „ethnische Säuberungen“ verwende, ohne ähnliche Fälle in anderen Ländern in gleichem Maße anzuprangern. Beck widersprach auch der Einordnung von Handlungen im Westjordanland als Annexionen und nannte Forderungen zur Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens „von antisemitischem Furor getrieben“.