Deutsche Bahn: Schnieder bezeichnet Zustand der Bahn als demokratiegefährdend 28.03.2026

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat den Zustand der Deutschen Bahn als "demokratiegefährdend" bezeichnet, da anhaltende Verspätungen und Sanierungsarbeiten den Eindruck erwecken, der Staat funktioniere nicht. Im Fernverkehr waren 2026 nur 60 Prozent der Züge weniger als sechs Minuten verspätet, und das Ziel, bis 2029 70 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen, sei ambitioniert. Schnieder dämpfte Erwartungen an eine Taskforce, die flexiblere Abfahrtszeiten und Zeitpuffer prüfen soll, und betonte, dass Investitionen in die Infrastruktur bis 2036 dauern werden. Die Deutsche Bahn verzeichnete im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 2,3 Milliarden Euro, unter anderem durch eine Abschreibung von 1,4 Milliarden Euro im Fernverkehr.

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