Deutsche Bahn: "Sind an zu vielen Stellen im Netz am Limit" 20.03.2026

Eine vom Bundesverkehrsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe, die "Zuverlässige Bahn", soll bis zum 20. März konkrete Maßnahmen für pünktlichere Züge präsentieren. Die Deutsche Bahn (DB) und ihre Netztochter DB InfraGO AG sehen das Schienennetz als marode und überlastet an, insbesondere in den Bahnknoten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Die Vorstandschefin der DB, Evelyn Palla, betont, dass das Netz "zu voll" sei und die Grundsatzfrage "Menge oder Qualität" laute. Kritiker wie der Fahrgastverband Pro Bahn und die Gewerkschaften EVG und GDL befürchten jedoch, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen, wie eine "vorübergehende Reduktion des Angebots", zu dauerhaft ausgedünnten Fahrplänen führen und Fahrgäste auf die Straße zwingen könnten, anstatt die Ursachen durch Netzausbau anzugehen. Die DB zahlte im vergangenen Jahr über 156 Millionen Euro an Entschädigungen für Zugausfälle und Verspätungen.














