Deutsche Bahn: Tarifgespräche stehen nach erstem Angebot am Kipppunkt 10.02.2026

Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn stehen nach dem ersten Angebot des Konzerns auf der Kippe. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bezeichnet das Angebot von insgesamt 6 Prozent mehr Geld als zu niedrig und kritisiert die vorgesehene Laufzeit von zweieinhalb Jahren. GDL-Chef Mario Reiß erklärte in Berlin, dass er ein Scheitern der Verhandlungen nicht ausschließen könne, hofft aber, seine Gremien von einer Fortsetzung der Gespräche überzeugen zu können, da bis Ende Februar noch Möglichkeiten zur Einigung bestehen. Die GDL fordert ursprünglich 8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Streiks sind aufgrund einer Friedenspflicht bis Ende Februar nicht möglich, aber die GDL könnte ab März Arbeitskämpfe aufnehmen.














