Die Deutsche Bank nutzt künstliche Intelligenz (KI), um die Produktivität erheblich zu steigern und interne Arbeitsrückstände zu reduzieren. Denis Roux, CIO der Investmentabteilung, erklärte auf der Veranstaltung „Bank on Tech“ in Bengaluru, dass Aufgaben, die früher zwei Jahre dauerten, nun in drei bis sechs Monaten erledigt werden können. Rückstände, deren Abbau monatelang dauerte, werden nun in Wochen beseitigt. Bei der Einführung von KI legt die Bank großen Wert auf Kostenkontrolle und nutzt nutzungsbasierte Preismodelle von Anbietern wie Anthropic und OpenAI, wobei den Ingenieuren Token-Kontingente zugewiesen werden. Die Bank entwickelt auch KI-Tools zur Automatisierung von Finanzdatenanalysen und zur besseren Einschätzung von Risiken durch die Verknüpfung externer Ereignisse mit Portfolios. Dennoch verfolgt die Deutsche Bank eine zurückhaltende Strategie bei der flächendeckenden KI-Einführung und prüft weiterhin die Effektivität traditioneller Lösungen.