Deutsche Iran-Politik: Exil-Iraner fordern Umdenken 07.02.2026

Exil-Iraner fordern in Berlin ein Umdenken in der deutschen Iran-Politik, da sich die Hoffnung auf eine Verhaltensänderung des iranischen Regimes durch diplomatische und wirtschaftliche Mittel als Illusion erwiesen hat. Bei einer Großdemonstration, zu der rund 20.000 Teilnehmer angemeldet waren, forderten sie die Unterstützung des Westens für einen Regimewechsel, getragen vom iranischen Volk. Zu den Forderungen gehören die Schließung iranischer Botschaften in der EU, die Einstufung der Islamischen Revolutionsgarden als Terrororganisation und schärfere Maßnahmen gegen Sanktionsumgehung und das Agentennetz des Regimes in Deutschland. CDU-Politiker Reza Asghari, der selbst im Iran inhaftiert war, und SPD-Abgeordneter Parsa Marvi betonen die Notwendigkeit, nicht länger nur passive Zuschauer zu sein und den Druck auf das Regime zu erhöhen, auch angesichts von Handelsbeziehungen im Wert von rund einer Milliarde Euro im Vorjahr.













