Deutscher evakuiert sich kurzerhand selbst aus Katar: „Wollte nicht warten, bis sich etwas ergibt“ 06.03.2026

Der Deutsche Max Koterba befand sich am 28. Februar 2026 auf einem Zwischenstopp in Doha, Katar, als er eine Notfallwarnung über befürchtete Raketenangriffe auf den Iran erhielt. Nach der Tötung des iranischen Machthabers Al Chamenei und weiteren Raketeneinschlägen wurde der Luftraum über Katar geschlossen und sein Flug gestrichen. Da das Auswärtige Amt nicht erreichbar war, entschied sich Koterba zur Selbstevakuierung. Er buchte einen Flug nach Istanbul über Riad, besorgte sich ein E-Visum für Saudi-Arabien und begann seine Reise am 1. März. An der Grenze zu Saudi-Arabien half ihm ein neu gewonnener Bekannter namens Jaylani, ein fehlerhaftes Visum zu klären. Nach einer Busfahrt und einem kurzen Hotelaufenthalt in Riad gelang ihm schließlich die Ausreise nach Leipzig, während Qatar Airways erste Hilfsflüge für gestrandete Reisende organisierte.














