NS-Raubgut Deutschland gibt geraubte Kulturgüter an Polen zurück 17.06.2026

Im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums in Berlin hat die deutsche Bundesregierung mehrere während der NS-Besatzung geraubte Kulturgüter an Polen zurückgegeben. Die Übergabe umfasste eine mittelalterliche Pergamenthandschrift aus dem 14. Jahrhundert, einen Goldring mit Diamant aus dem 16. Jahrhundert sowie elf Eisenbahnminiaturen des Warschauer Verkehrsmuseums. Kulturstaatsminister Wolfram Weimar betonte die Geste als Anerkennung historischen Unrechts, während Außenminister Johann Wadephul sie als Ausdruck gegenseitigen Respekts und deutscher Verantwortung würdigte. Diese Rückgabe fand zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags statt, und die Bundesregierung sicherte zu, weitere Rückgabeersuchen zu prüfen und die Zusammenarbeit fortzusetzen. Anlässlich desselben Jubiläums erhalten junge Erwachsene beider Länder jeweils 30.000 kostenlose Interrail-Pässe.














