Deutschland im Ernstfall: Ein Kriegsspiel legt die Schwächen Europas offen 13.02.2026

Eine von der Zeitung „Welt“ und der Helmut-Schmidt-Universität durchgeführte Kriegssimulation in Hamburg, an der ehemalige Politiker, Generäle und Experten teilnahmen, legte erhebliche Defizite in der europäischen und deutschen Verteidigungsbereitschaft offen. Das Szenario simulierte einen russischen Angriff auf ein NATO-Land nach einem Waffenstillstand in der Ukraine, beginnend mit einer „False Flag Operation“ und einem Cyberangriff, gefolgt von einem russischen Vormarsch über den Suwałki-Korridor nach Litauen. Während die deutsche Seite auf Krisenmanagement und Zivilschutz setzte und militärische Gegenmaßnahmen zögerlich waren, übte die US-Regierung Zurückhaltung. Die Simulation endete mit einer russischen Kontrolle über die Verbindung zu den baltischen Staaten und einer ausbleibenden gemeinsamen militärischen Antwort Europas, was die Abhängigkeit von amerikanischer Entschlossenheit und Deutschlands mangelnde Vorbereitung auf eine Eskalation an der NATO-Ostflanke verdeutlichte.













