Deutschland will billige Kampfdrohnen beschaffen 12.02.2026

Deutschland plant gemeinsam mit mehreren europäischen NATO-Partnern die Beschaffung kostengünstiger Kampfdrohnen, um die eigenen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken. Diese Initiative, die im Rahmen des "Elsa"-Projekts ("European Long-range Strike Approach") stattfindet, wurde am Rande eines NATO-Verteidigungsministertreffens in Brüssel mit einer Absichtserklärung besiegelt. Die Drohnen sollen eine Mindestreichweite von 500 Kilometern aufweisen und im Verteidigungsfall dazu dienen, gegnerische Abwehrsysteme zu überlasten, um anschließend mit präziseren und teureren Waffen militärische Ziele auszuschalten. Länder wie Frankreich, Großbritannien, Polen und Schweden beteiligen sich ebenfalls an diesem Vorhaben, das als Reaktion auf Erkenntnisse aus dem Ukraine-Krieg und zur Stärkung der konventionellen Abschreckung innerhalb der NATO betrachtet wird.














