Die Erben der Wachau wollen kein „Hallstatt an der Donau“ 22h ago

In Dürnstein, Niederösterreich, kämpfen lokale Unternehmer wie die Hoteliers Christian und Katharina Thiery sowie Winzer Herwig Jamek mit den Herausforderungen des Massentourismus. Durch die enorme Zunahme von Flusskreuzfahrtschiffen, deren Zahl in Krems auf prognostizierte 1500 Schiffe steigt, gerät das pittoreske UNESCO-Welterbe unter Druck. Um die Besucherströme zu entzerren, setzt Bürgermeister Johann Riesenhuber auf digitale Systeme zur Echtzeit-Erfassung der Besucherzahlen und regelt die Anlegestellen der Schiffe. Während die Familie Thiery auf hochwertige lokale Produkte und neue Erlebnisse wie Frühstück auf der Ruine setzt, versucht die Gemeinde durch ein kamerabasiertes Parksystem Einnahmen für die Instandhaltung der Ruine zu generieren. Ziel ist es, den Tourismus weg von reinen „Paketlösungen“ hin zu einem nachhaltigen System zu entwickeln, das die lokale Identität bewahrt und die Überlastung der engen Gassen reduziert.














