Die EU sucht ihre Rolle zum Krieg am Persischen Golf 24.04.2026

EU-Staats- und Regierungschefs trafen sich zu einem informellen Gipfel auf Zypern, der erstmals seit 16 Jahren ohne den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán stattfand und von einer ungewöhnlich positiven Atmosphäre geprägt war. Im Fokus der Gespräche standen die Bemühungen um weitere Friedensverhandlungen im Krieg am Persischen Golf und die Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. Die EU-Führer diskutierten mit Vertretern aus Nahost und der Golfregion, wie Stabilität in der Region erreicht werden kann, und erkannten an, dass sie weder politisch noch militärisch direkt in den Iran-Konflikt eingreifen könne. Bundeskanzler Friedrich Merz unterbreitete Teheran ein Angebot zur schrittweisen Lockerung von Sanktionen im Austausch gegen freie Schifffahrt, die Beendigung des Atomprogramms und die Nichteinmischung in Israel. Die EU hat zudem einen 90-Milliarden-Kredit für die Ukraine bestätigt, ermöglicht durch Orbáns Abwesenheit.














