Die Hanni ließ auf den Franz nie etwas kommen 08.03.2026

Die Enthüllungen über die Jugendliebe zwischen Franz Josef Strauß und der Jüdin Johanna Trautwein werfen ein neues Licht auf die politische Ikone der CSU. Die beiden lernten sich am Max-Gymnasium in München kennen und schätzten sich, wobei Strauß trotz der gefährlichen Zeiten des Nationalsozialismus eine Beziehung zu Trautwein pflegte. Briefe aus den Jahren 1935 bis 1937, die nun öffentlich werden, belegen die tiefe Verbundenheit und die heimliche Kommunikation, oft in Latein und Griechisch, um die Nazi-Überwachung zu umgehen. Obwohl diese Beziehung für Strauß' Kanzlerkandidatur 1980 von Vorteil gewesen wäre, machte er sie nie publik. Trautwein, die später Hermann Lenz heiratete, verteidigte Strauß auch nach dem Krieg vehement gegen Angriffe. Die Affinität Strauß' zum Judentum und Israel, die sich auch in Waffenlieferungen an Israel zeigte, wird nun auf diese Jugendliebe zurückgeführt.















