Die Jungen sollen mehr bezahlen als die Rentner – das sind die Folgen, wenn die Finanzierung der 13. AHV-Rente angenommen wird 10.06.2026

Die Einigungskonferenz hat einen Finanzierungsvorschlag für die 13. AHV-Rente vorgelegt, der sich am Konzept der Mitte-links-Mehrheit des Ständerats orientiert. Die Finanzierung soll dauerhaft durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte sowie eine Anhebung der Lohnbeiträge um 0,2 Prozentpunkte erfolgen. Letzteres stellt einen Kompromiss dar, da ursprünglich eine Steigerung um 0,3 Prozentpunkte vorgesehen war, was die jährliche Mehrbelastung für Arbeitgeber und Angestellte auf eine Milliarde Franken reduziert. Während der Ständerat die Vorlage voraussichtlich unterstützen wird, bleibt die Entscheidung im Nationalrat aufgrund knapper Mehrheitsverhältnisse ungewiss. Sollte eine der beiden Kammern den Antrag ablehnen, scheitert die Finanzierung endgültig. Angesichts steigender Defizite im AHV-Fonds, die bis 2033 auf vier Milliarden Franken anwachsen könnten, ist eine rasche Lösung zur Sicherung des Sozialwerks essenziell.















