„Die Ölblockade niederringen“: Orbán will Erkundungsmission in die Ukraine schicken – Selenskyj äußert sich 05.03.2026

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán plant, eine eigene Erkundungsmission in die Ukraine zu entsenden, um die Wiederaufnahme der Öl-Lieferungen über die zerstörte Druschba-Pipeline zu erzwingen. Diese Maßnahme, die im ungarischen Amtsblatt veröffentlicht wurde und einen Vertreter des Energieministeriums sowie des Ölkonzerns MOL umfassen soll, ist primär als symbolischer Akt gedacht, um politischen Druck auf Kiew auszuüben. Orbán erklärte, er werde die "Ölblockade niederringen" und die Ukraine zur Wiederaufnahme der Lieferungen zwingen, schließt jedoch militärische Mittel aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, dass die Pipeline technisch in ein bis eineinhalb Monaten wieder betriebsbereit sein könnte, äußerte jedoch persönlich eine Präferenz gegen eine Reparatur, räumte aber deren Notwendigkeit zur Freigabe eines EU-Darlehens ein. Die Ukraine begründet den Lieferstopp mit Schäden durch russische Angriffe bei Brody, während Ungarn und die Slowakei von einer politischen Entscheidung Kiews sprechen.













