«Die mehrsprachige Schweiz droht Folklore zu werden», sagt ein Ausbilder von Deutschlehrern 27.06.2026

Daniel Elmiger, Sprachforscher an der Universität Genf, äußert sich besorgt über die Zukunft der Mehrsprachigkeit in der Schweiz. In der Debatte um das Frühfranzösisch warnt er davor, dass die sprachliche Vielfalt des Landes zur reinen Folklore werden könnte, wenn keine nachhaltige Sprachvermittlung gelinge. Als warnendes Beispiel nennt er Belgien, wo die Sprachenfrage zu einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung geführt habe. Elmiger betont, dass die Begeisterung der Lehrkräfte für die Sprache ausschlaggebend sei – nur wenn eine Französischlehrerin selbst von der Sprache überzeugt sei, könne sie auch Schülerinnen und Schüler motivieren.

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