Die NATO und Bündnispartner USA Ist diese Beziehung noch zu retten? 09.04.2026

NATO-Generalsekretär Mark Rutte berichtete nach einem Gespräch mit Donald Trump von offenen kontroversen Diskussionen und heftiger Kritik seitens des US-Präsidenten an den Verbündeten. Trump sei enttäuscht, was Rutte nachvollziehen könne, betonte aber seine persönliche Freundschaft mit Trump. Rutte äußerte sich im US-Fernsehen zur Frage der Illegalität des US-Krieges gegen den Iran und verneinte, dass die Mehrheit der NATO den Krieg als illegal betrachte, obwohl mehrere europäische Länder wie Spanien und Frankreich dies taten. Trump erhöht Berichten zufolge den Druck auf die Europäer bezüglich der Unterstützung in der Straße von Hormus, wobei eine NATO-Sprecherin ein Ultimatum dementierte. Europäische Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Kanada, signalisierten Bereitschaft zur Sicherung des Schiffsverkehrs nach den Kriegshandlungen, wobei die Energieversorgung Priorität habe. Das Jacques-Delors-Institut bezifferte die bisherigen Kosten des Krieges für die EU auf 21 Milliarden Euro. Es gibt Überlegungen, militärische Schutzmaßnahmen in der Straße von Hormus als NATO-Mission zu organisieren. Trump drohte erneut mit dem Abzug von bis zu 10.000 US-Soldaten aus Deutschland nach Polen, eine Drohung, die bereits zuvor angekündigt, aber nicht umgesetzt wurde. Experten im NATO-Hauptquartier schätzen die Bündnistreue Trumps als fraglich ein, und die Europäer bereiten sich auf eine eigenständige Verteidigung vor, was die Übernahme von Kommandostrukturen, Aufklärung und wichtigen Waffengattungen wie Langstreckenraketen und Luftabwehrsystemen beinhaltet.













