Die neue Achillesferse der österreichischen Wirtschaft 24.06.2026

Laut einer Studie von Raiffeisen Research hat sich Österreichs Dienstleistungssektor seit Herbst 2022 von der Entwicklung in der Eurozone entkoppelt. Der reale Zuwachs lag Anfang 2026 bei nur 0,2 Prozent, während die restliche Währungsunion 1,8 Prozent verzeichnete. Studienautor Matthias Reith führt dies auf die besonders hohe Inflation der letzten Jahre und den österreichischen Umgang mit Lohnabschlüssen zurück. In Österreich wurden die Kaufkraftverluste durch Lohnrunden meist vollständig ausgeglichen, während andere Länder reale Einkommensverluste hinnahmen.

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