Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) hat während ihrer Amtszeit 20 von insgesamt 43 Dienstreisen nach Nordrhein-Westfalen unternommen, wo sie weiterhin einen Wohnsitz hat. Diese Reisen, von denen einige aufgrund ihrer Einstufung als gefährdete Person erfolgten, werfen Fragen auf, insbesondere da die Justizverwaltung die Herausgabe einer detaillierten Reiseübersicht verweigert, um ein "Bewegungsprofil" zu vermeiden. Die Grünen-Fraktion hat daraufhin Akteneinsicht beantragt, um die Transparenz bezüglich der Anlässe, die unter anderem fachlichen Austausch, Ministerkonferenzen und eine Senatssitzung in Brüssel umfassten, zu erhöhen und die ungewöhnlich hohe Reisetätigkeit sowie die häufigen Reisen nach NRW zu klären.