Dieser fast vergessene Osterbrauch aus Bayern ist wirklich zum Totlachen 21.03.2026

Der „Risus Paschalis“, das Osterlachen, ist ein fast vergessener bayerischer Osterbrauch, der vom 14. bis ins 19. Jahrhundert fester Bestandteil des Ostergottesdienstes war. Priester erzählten auf der Kanzel erheiternde Geschichten, sogenannte Ostermärlein, um die Gemeinde zum Lachen zu bringen. Dieser Brauch, der ursprünglich als rebellisch und laut galt, wurzelt in der christlichen Botschaft der Auferstehung und des Sieges über den Tod. Nach einer Verbannung im 19. Jahrhundert erlebt das Osterlachen eine leise Renaissance, wie das virale Video von Bischof Stefan Oster aus Passau im Jahr 2024 zeigt, das über zwei Millionen Aufrufe erzielte und die Bedeutung des Lachens in der Kirche unterstreicht.

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