dm-Chef über Lifestyle-Debatte: Müssen wir zurück zur preußischen Arbeitsethik, Herr Werner? 08.02.2026

Christoph Werner, CEO von dm, widerspricht der pauschalen Annahme, die deutsche Wirtschaft leide unter einer nachlassenden Arbeitsmoral. Er argumentiert, dass die Herausforderungen tiefer liegen und mit einer zunehmenden Individualisierung der Gesellschaft sowie einem veränderten internationalen Wettbewerb zusammenhängen. Werner kritisiert übermäßige Regulierung, die die Flexibilität von Unternehmen einschränkt und die Lohnstückkosten erhöht, was die Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Märkten beeinträchtigt. Er betont, dass die Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich problematisch wird, wenn die Produktivität nicht entsprechend steigt. Statt einer "preußischen Arbeitsethik" fordert er eine Arbeitsgestaltung, die Motivation und Sinnhaftigkeit fördert und gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen stärkt.














