Dänemark hat gewählt: Jetzt kommt es wieder einmal auf die Moderaten an 24.03.2026

Bei der Parlamentswahl in Dänemark am Dienstag sind die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zwar stärkste Kraft geblieben, verzeichneten jedoch mit rund 21 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit 1901 und verfehlten eine absolute Mehrheit. Die Sozialistische Volkspartei (SF) wurde zweitstärkste Kraft mit etwa zehn Prozent, während die liberale Venstre ebenfalls rund zehn Prozent erreichte, das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Die mitregierenden Moderaten von Außenminister Lars Løkke Rasmussen konnten ihr Ergebnis von 2022 mit knapp acht Prozent und 14 Sitzen ungefähr halten und avancierten damit zur entscheidenden Kraft für die Regierungsbildung, da weder das linke noch das rechte Lager eine absolute Mehrheit erreichte. Die Sozialdemokraten könnten eine Minderheitsregierung oder eine breite Mitte-Koalition anstreben, während die rechtspopulistische Dänische Volkspartei deutlich gestärkt hervorging.














