Cyberattacken und Spionage Dobrindt eröffnet Abwehrzentrum für hybride Gefahren 16.06.2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Dieses Zentrum bündelt Beamte von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten, um gemeinsam staatliche Cyberattacken und Spionage schneller zu erkennen und zu bekämpfen. Dobrindt betonte die Notwendigkeit, die deutschen Nachrichtendienste zu stärken, insbesondere im Online-Bereich, und kündigte baldige Kabinettsbeschlüsse zu erweiterten Befugnissen für BND und Verfassungsschutz an. Er bezeichnete hybride Bedrohungen als den "Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts", der von Staaten wie Russland und China ausgehe und durch eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln gekennzeichnet sei. Generalbundesanwalt Jens Rommel äußerte sich kritisch zu dem neuen Zentrum und verwies auf bereits existierende Spezialzentren.













