Dolomiten-Dorf stellt absurden Blitzer-Rekord auf und nimmt pro Einwohner 5989 Euro ein – mit einem Gerät 07.06.2026

Die Gemeinden in Italien nutzen Radarfallen als erhebliche Einnahmequellen, was zu absurden Ausmaßen führt. Während die Einnahmen in den 20 größten Städten Italiens im Jahr 2025 zurückgingen, generieren kleinere Gemeinden weiterhin Millionenbeträge. Ein besonders kurioser Fall ist Colle Santa Lucia in den Dolomiten, wo eine einzige Radarfalle zwischen 2021 und 2025 über zwei Millionen Euro einbrachte, was pro Einwohner 5989 Euro entspricht. Dies macht den Blitzer zu einer der wichtigsten Einnahmequellen des Ortes. Im Gegensatz dazu verzeichnete Südtirol nach neuen Regelungen teils massive Einnahmerückgänge, während andere Gemeinden wie Ancona, Genua und Cagliari ihre Blitzer-Einnahmen steigerten. Die Verbraucherschutzorganisation Codacons stellt fest, dass die neuen Regeln den „Bußgeldsturm“ für Autofahrer nicht gestoppt haben.














