Drastische Maßnahmen an Dolomiten-Hotspot: Besucherlimit für Urlauber und satter Preissprung 22.03.2026

Die Gemeinde Sankt Ulrich in Südtirol führt aufgrund des ausufernden Massentourismus an der Seceda drastische Maßnahmen ein. Ab Sommer 2026 wird das Besucherlimit auf 3.000 bis 4.000 Personen pro Tag begrenzt, und ein Zeitfenster-Buchungssystem wird eingeführt, bei dem zwei Drittel der Plätze online mit fester Uhrzeit gebucht werden müssen. Ein Drittel der Kapazität bleibt für Spontanbesucher, insbesondere Einheimische und Kartenbesitzer. Zusätzlich steigen die Ticketpreise für die Seilbahn von 50 auf 70,50 Euro, was einer Erhöhung von 40 Prozent entspricht. Diese Schritte erfolgen nach anhaltenden Protesten von Einheimischen, die die Belastungsgrenzen der Region hervorheben, während die Gästezahlen in Südtirol 2025 um 3,9 Prozent auf 5,6 Millionen gestiegen sind.














