Dreijährige muss sieben Tage beatmet werden – Bastelmaterial birgt ungeahnte Gefahren 20.03.2026

Ein dreijähriges Mädchen aus Argentinien musste nach dem Einatmen von Dekorationsglitzer sieben Tage lang künstlich beatmet werden, nachdem es schwere Atemnot, Erbrechen und Bauchschmerzen erlitt. Der Vorfall, der in der Fachzeitschrift The Poison Journal dokumentiert ist, führte zu einer hämolytischen Anämie, einem subkutanen Emphysem und einem Pneumothorax. Obwohl das Kind nach 14 Tagen entlassen wurde, zeigten sich drei Monate später bleibende Lungenschäden wie Bronchiektasen. Handelsüblicher Glitzer, bestehend aus Bronze, Zink und Zusatzstoffen, kann bei Einatmung tiefe Entzündungsreaktionen in der Lunge auslösen, insbesondere ultrafeine Partikel. Argentinien hat den Verkauf von Glitzer an Minderjährige und dessen Verwendung in Schulen in mehreren Provinzen verboten, während in Deutschland keine vergleichbaren Vorschriften existieren.














