Dreiste Betrugsmasche auf Urlaubsinsel: Polizist zockt Touristen ab – und kassiert 135.000 Euro 09.02.2026

Ein Polizist auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria hat über einen Zeitraum von fünf Jahren Touristen systematisch betrogen und dabei 135.000 Euro ergaunert. Der Beamte nutzte seine Uniform und ein dienstliches PDA-Gerät, um angebliche Bußgelder für Verkehrsverstöße von ausländischen Urlaubern, insbesondere in Puerto Rico, zu kassieren und die Verfahren anschließend heimlich zu stornieren. Der Betrug flog durch Zufall bei einer Routinekontrolle elektronischer Bußgeldsysteme auf, was zu einer siebenmonatigen Untersuchung durch die Guardia Civil führte. Am 2. Februar 2026 wurde der Polizist festgenommen und wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder und Amtsmissbrauchs angeklagt. Die Gemeinde Mogán hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet und wird sich dem Strafverfahren als Nebenkläger anschließen, während die Ermittlungen zur Identifizierung weiterer Geschädigter andauern.















