Drohende Eskalation zwischen USA und Iran – Bundeswehr reduziert Präsenz im Irak 05.02.2026

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat die Bundeswehr entschieden, ihre Präsenz im Irak deutlich zu reduzieren. Das Operative Führungskommando verlegt nicht missionskritisches Personal vorsorglich aus dem Land, um eine mittelbare Gefährdung durch die gemeinsame Nutzung von Stützpunkten mit US-Streitkräften zu vermeiden. Die Bundeswehr unterstützt im Irak den Aufbau lokaler Streitkräfte, wobei der Schwerpunkt auf Erbil liegt, während in Bagdad nur noch einzelne Berater eingesetzt sind. Die Gefahrenstufe für den Nordirak wurde bereits Ende Januar wegen der Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung mit dem Iran verschärft, da das iranische Regime in der Vergangenheit US-Streitkräfte im Nordirak mit Raketen angegriffen hat.














