Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat angekündigt, dass sich die Situation in der strategisch wichtigen Straße von Hormus dauerhaft verändern wird und nicht zum Vorkriegszustand zurückkehren wird. Diese Meerenge, durch die etwa ein Fünftel des globalen Öl- und Flüssiggastransports fließt, wird seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar de facto vom iranischen Militär kontrolliert, was zu erheblichen Preisanstiegen bei Öl und Gas führte. Trotz der Drohungen lässt der Iran jedoch laut einer Datenauswertung von Windward einzelne Schiffe verbündeter Länder passieren. Der Irak steht im Kontakt mit dem Iran, um die Durchfahrt seiner Öltanker zu ermöglichen, was für 90 Prozent seiner Staatseinnahmen entscheidend ist.