Drohungen der USA Welche Optionen bleiben Kubas Führung? 20.03.2026

Kuba steht unter massivem Druck der USA, die seit Anfang Januar keine Ölimporte mehr zulassen und Lieferstaaten mit Zöllen bedrohen, was zu schweren Stromausfällen und einer tiefen Wirtschaftskrise führt. Dies hat zu seltenen, aber wachsenden Protesten in Havanna und anderen Städten geführt, die von Präsident Miguel Díaz-Canel verurteilt, aber auch als Ausdruck von Unmut über die Stromabschaltungen anerkannt werden. Trotz Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Kuba zu "übernehmen", betont die kubanische Führung, dass sie bereit zum Dialog auf Augenhöhe sei und auf einen "unüberwindlichen Widerstand" stoßen werde, der auf einem tiefen kollektiven Stolz auf die Souveränität basiere. Analysten vermuten, dass Trumps Rhetorik auch auf die bevorstehenden US-Zwischenwahlen abzielt, um bei der kubanisch-amerikanischen Wählerschaft in Florida zu punkten. Kuba versucht, Investitionen aus der Diaspora und von US-Firmen zu gewinnen, während geheime Verhandlungen zwischen Vertretern Kubas und den USA, möglicherweise unter Beteiligung von Raúl Castros Enkel, stattgefunden haben sollen, um einen komplexen Übergangsprozess zu gestalten.













