Drohungen gegen den Iran: Obamas Ex-Sicherheitsberater sieht Anzeichen für Alleingang von Trump 06.04.2026

Der frühere Vize-Sicherheitsberater von Barack Obama, Ben Rhodes, äußert Bedenken hinsichtlich der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran und sieht darin Anzeichen für einen politischen Alleingang. Rhodes wirft die Frage auf, ob das US-Militär bereit sei, sich Trumps Befehlen zu widersetzen, insbesondere da Trump wiederholt mit Angriffen auf zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken gedroht hat. Rhodes bezeichnet diese Drohungen als Kriegsverbrechen und kritisiert, dass Entscheidungen zunehmend von einer einzelnen Person getroffen würden, ohne den üblichen politischen und militärischen Beratungssprozess zu durchlaufen. Er betont, dass ein Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden könne und hebt hervor, dass der Iran trotz Schwächung durch seine Fähigkeit, die Weltwirtschaft durch die Blockade der Straße von Hormus unter Druck zu setzen, gestärkt hervorgegangen sei.













