Druck steigt, während Absa die Führungsebene umstrukturiert 04.07.2026

Absa vollzieht eine bedeutende Umstrukturierung der Führungsebene im Zuge der Umsetzung einer panafrikanischen Strategie. Yasmin Masithela, ehemalige interimistische Geschäftsführerin des Bereichs CIB, hat sich für einen vorzeitigen Ruhestand Ende Juni entschieden und beendet damit eine 15-jährige Tätigkeit. Dieser Abgang folgt auf den von Punki Modise, Leiterin für Strategie und Nachhaltigkeit. Mit dem Ziel, die Marktanteile zu erhöhen, hat CEO Kenny Fihla neue Führungskräfte ernannt, darunter Zaid Moola zur Leitung des CIB, Sitoyo Lopokoiyit als CEO für Retail- und Private Banking sowie Leonard Barnard als CEO für das Firmenkundengeschäft. Analysten wie Radebe Sipamla von Mergence wiesen auf historische Probleme durch Underperformance und mangelnde Rechenschaftspflicht bei Absa hin und deuteten an, dass diese Änderungen notwendig seien, um neue Perspektiven einzuführen und eine potenziell toxische Kultur abzubauen. Die Bank hat kürzlich ihre Prognose für die Eigenkapitalrendite (Return on Equity) für 2026 auf etwa 15 % nach unten korrigiert und führt dies auf geringere als erwartete Zinserträge sowie Margendruck in afrikanischen Regionen zurück.













