Durchbruch in der Verlängerung Einigung im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes 14.02.2026

Nach tagelangen und zähen Verhandlungen haben die Gewerkschaften ver.di und dbb mit den Bundesländern einen Tarifabschluss für rund 900.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst erzielt, der eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten vorsieht. Der neue Tarifvertrag, der bis zum 31. Januar 2028 läuft und alle Bundesländer außer Hessen umfasst, beinhaltet eine Erhöhung um 2,8 Prozent ab dem 1. April 2026, gefolgt von zwei Prozent ab dem 1. März 2027 und einem weiteren Prozent ab dem 1. Januar 2028. Zusätzlich werden die Entgelte für Nachwuchskräfte um mindestens 150 Euro und Zulagen für Wechsel- und Schichtarbeit angehoben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten an die West-Regelungen, insbesondere beim Kündigungsschutz und der Arbeitszeit an drei ostdeutschen Unikliniken.













