Dutzende Verfahren gegen Soldaten nach Fallschirmjäger-Skandal 02.04.2026

Nach Vorwürfen von Sexismus, Extremismus und Drogenmissbrauch bei einer Fallschirmjäger-Einheit in Zweibrücken hat die Bundeswehr neue Zahlen zu personellen Konsequenzen vorgelegt. Demnach gibt es 59 Beschuldigte, von denen 16 bereits aus dem Dienst entlassen wurden und weitere 21 Entlassungsverfahren beantragt sind. 19 Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft abgegeben, und in 18 Fällen wurden Disziplinarmaßnahmen verhängt. Die Vorfälle wurden Ende Dezember durch Meldungen von Soldatinnen bekannt. Heereschef Christian Freuding besuchte die Einheit, um die Situation zu erörtern, und eine Verstärkung der Dienstaufsicht zur Veränderung der Führungskultur ist geplant. Verteidigungsminister Boris Pistorius verurteilte die Vorfälle als inakzeptabel und schockierend.














