Ein Jahr „Liberation Day“: Wo Trumps Zollpläne heute stehen 02.04.2026

Ein Jahr nach Donald Trumps Ausrufung des „Liberation Day“ zur Einführung von Zöllen auf globale Importe ist die Situation weiterhin unklar. Ursprünglich als Mittel zur Bekämpfung von „unfairem Handel“ und zur Stärkung der US-Wirtschaft gedacht, stießen Trumps Pläne auf weltweite Kritik und die Befürchtung eines Handelskrieges. Ein wegweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA im Februar kassierte die Zölle weitgehend ein, was zu einer möglichen Rückerstattung von rund 175 Milliarden US-Dollar an Unternehmen führt. Trump versucht nun, über andere Gesetze, wie ein Handelsgesetz von 1974, Zölle zu erheben, doch Experten halten eine Verlängerung vor den Zwischenwahlen im November für unwahrscheinlich. Die EU konnte drohende Zölle abwenden, musste aber Zugeständnisse machen und sieht sich mit Verstößen der USA gegen das Abkommen konfrontiert. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Einbruch der Exporte in die USA, und China löste die USA als wichtigsten Handelspartner ab, was die angestrebte Verlagerung von Produktion in die USA bisher verfehlt.














