Eine Milliarde Handelsdefizit pro Tag: EU fürchtet trotzdem den Streit mit China 17.06.2026

Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich in Brüssel, um das wachsende Handelsdefizit mit China zu diskutieren, das im April einen Rekordwert von 31,9 Milliarden Euro erreichte, was einem täglichen Defizit von einer Milliarde Euro entspricht. Dieses Ungleichgewicht verschärft die wirtschaftlichen Probleme Europas, was zu einem Anstieg von Unternehmenspleiten und Arbeitsplatzverlusten führt. Einige EU-Politiker fordern Strafzölle, aber innerhalb der Union herrscht Uneinigkeit aufgrund der Abhängigkeit von chinesischen Exporten. Deutschland und Spanien fürchten Vergeltungsmaßnahmen Chinas, das seine Monopolstellung bei seltenen Erden als Druckmittel einsetzen könnte. Alternativen wie Importquoten und die Förderung lokaler Wertschöpfung werden erwogen. Chinas Überproduktion, angetrieben durch staatliche Subventionen aufgrund schwachen Binnenkonsums, macht einen Exportüberschuss zur Bedingung für sein Wirtschaftswachstum und die Stabilität der kommunistischen Partei.














